Start.Impressum.Über ....Danksagung.über Füchse.Jagd.Die Sammlung.Kulturelles.
FuchsMuseum.de

 

Fuchsjagd: England


 

Die Jagd in England war in der Vergangenheit eine sehr spezielle Art und soll deshalb einen eigenen Abschnitt in dem FuchsMuseum erhalten.

 

Die sogenannte "Treib-/Hetzjagd" zu Pferd, unter zu Hilfenahme von einer Gruppe Jagdhunde, wurde in der Vergangenheit hauptsächlich vom englischen Adel ausgeführt. Wer zu einer solchen Jagd eingeladen wurde erfuhr durch diese Einladung einen gesellschaftlichen Aufstieg und zusätzlich galt eine solche Einladung als „besondere“ Ehre.

 

Die Jagd, nach englischem Muster, diente dem Zeitvertreib und der Zusammenkunft des englischen Adels und seiner Gäste.

 

Die Grundlage dieser Jagd war:

 

    - Jäger auf einem Pferd, gekleidet mit schwarzer Reiterkappe, einem weißen Hemd, einer roten Jacke,
       einer weißen Hose und schwarzen Reiterstiefeln.

 

    - Begleitet, unterstützt und geleitet wurde die Jagdgemeinschaft von einer Gruppe Jagdhunde.

 

Die Jagdgemeinschaft und Ihre Jagdhunde verfolgten einen Fuchs bzw. folgten seiner Spur. Ob es sich bei dem gejagden Fuchs um einen gezüchteten Fuchs handelt ist dem FuchsMuseum nicht bekannt. Die Jagdgemeinschaft folgte der Jaghundgruppe die der Spur des Fuchses folgten. Sofern es dem Fuchs nicht gelingt sich in Sicherheit zu bringen wurde er von den Jagdhunden gestellt. Soweit es dem FuchsMuseum bekannt ist, führt die menschliche Jagdgemeinschaft keine Waffen mit sich. Wenn der Fuchs also von den Jagdhunden gestellt wird, wird dieser von den Jagdhunden totgebissen.

 

Als die Fuchsjagd, nach englischem Muser, noch durchgeführt wurde gab es durchaus auch Kritik an dieser Jagdart. Die Tierschutzgemeinschaften in England haben vieles versucht um die Treib-Hetzjagd auf den Fuchs zu verhindern oder zu stören. So wurde versucht die Teilnehmer der Jagd an dieser zu hindern oder auch falsche Fährten (Spuren) gelegt um die Jagdhunde zu verwirren. Teilweise waren diese "Störungen" für die Tierschützer auch mit Gefahren verbunden.

 

Im Jahre 1994 spendete das FuchsMuseum einer englischen Tierschutzvereinigung, die gegen die Fuchsjagd arbeitete, 50 englische Pfund zur Unterstützung ihrer Arbeit.

 

Letztendlich wurde die Treib-Hetzjagd auf den Fuchs durch ein Sondergesetz des englischen Parlaments, zum 18.02.2005, verboten.

 

In TV-Berichten wurde jedoch erwähnt das es in anderen Ländern keine entsprechenden Gesetze gegen eine Treib-Hetzjagd gibt und somit die Möglichkeit besteht das in diesen Ländern weiterhin Treib-Hetzjagden auf z.B. Füchse erfolgen könnten.

 

_____________________________________________________

weiterführende Links:
zum Thema „Treib-/Hetz-/Parforcejagd“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Parforcejagd