

Über Füchse
Allgemeines
Die Gattung der Füchse entwickelte sich vor ca. 1 Millionen Jahren aus hundeartigen
(Canidae) und somit fleischfressenden (Carnivoren) Raubtieren. Diese erste Fuchsart
(Canis alopecoides) bot den Grundstamm aus dem sich dann der Rot-
Füchse findet man fast überall auf der Welt, da diese Tiere sehr anpassungsfähig sind. In kalten, trockenen oder Gebirgsregionen findet man den Fuchs in seiner speziell für diese Umgebung angepassten Art. Die starke Anpassungsfähigkeit lässt den Fuchs auch teilweise die Großstädte der Menschen als Revier annehmen. Der Stadtfuchs ist aber trotz der Nähe des Menschen immer äußerst zurückhaltend und scheu ihm gegenüber, was auch gut für beide Seiten ist. Gut für den Fuchs da manche Stadtverwaltung einen wildlebenden aber zahmen Fuchs als Gefahr ansieht und ihn dann erschießen lässt. Gut für den Menschen, weil der wildlebende Fuchs auch Krankheiten übertragen kann.
Die folgenden Körpermerkmale von Füchsen stellen eine sehr grobe Übersicht quer durch
die Rassen dar und werden nach Möglichkeit auf den speziellen Seiten zu den Fuchsarten
genauer erläutert. Die Körperhöhe von Füchsen reicht von ca. 30cm bis ca. 60cm bei
einer Körperlänge von ca. 35cm bis 110cm und bei einem Gewicht von ca. 1,5 Kg bis
ca. 10 Kg. Die Fellfarben von Füchsen bieten ein weites Spektrum: ein Gemisch aus
rotbraun-
Als Nahrung nehmen Füchse alles an, was sie erlegen können. Kleine Nager bis hin zum jungen Rehkitz, Früchte, Insekten und Aas steht auf dem Speiseplan des Fuchses. Als Aasfresser erfüllt der Fuchs eine reinigende Aufgabe in seinem Revier, ist aber auch für bestimmte Krankheiten anfällig. Das Kleintier von einem Bauernhof holt sich der Fuchs für gewöhnlich nur in Notzeiten mit geringen Nahrungsangebot in seinem Revier. Wobei an dieser Stelle erwähnt werden sollte, das eine gesunde und kräftige Gans einen Fuchs vertreiben kann. Stadtfüchse nutzen, als Aasfresser, auch Nahrungsreste des Menschen aus z.B. Mülltonnen.
Als Feinde zu fürchten hat der Fuchs nur wenige Lebewesen, als da wären: Menschen, Bären, Wölfe und einige Greifvögel. Füchse untereinander können sich auch gefährlich werden, Rotfüchse nehmen manchmal auch einen jungen Eisfuchs als Beute an.
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Quellen:
Der Fuchs | Burrows/Matzen | BLV Jagdbiologie | 1972 | ISBN 3-