

Kontakt zu Füchsen
Allgemeine Hinweise
Füchse sind sehr faszinierende und anpassungsfähige Tiere. Ihre Anpassungsfähigkeit bietet Füchsen die Möglichkeit sich auch in den Siedlungen und Städten der Menschen ein Revier zu suchen in dem sie wohnen können.
Normalerweise hält der Fuchs immer Abstand vom Menschen. Wenn er jedoch gelernt hat das manche Menschen keine Gefahr sind und ihn sogar versorgen passt sich der Fuchs auch hier an und verliert die Scheu vor Menschen.
Obwohl Füchse faszinierende Tiere sind, ist ein direkter Kontakt zu oder eine Fütterung von wilden Füchsen nicht ratsam.
Wildlebende Füchse können immer noch Krankheiten übertragen und von Nachbarn oder von Stadtverwaltungen als störend empfunden werden. Einige Stadtverwaltungen könnten, sofern sie informiert werden, einen zutraulichen aber wildlebenden Fuchs als Gefahr ansehen. In einigen Städten werden zahme und wildlebende Füchse daher bejagt.
Wer dennoch den Kontakt zu einem wildlebenden Fuchs sucht sollte vorher abschätzen wie die Nachbarschaft und die Stadtverwaltung mit einem nicht mehr menschenscheuen Fuchs umgehen würden. Allgemein sollte der Kontakt zu einem wilden Fuchs zurückhaltend und dosiert erfolgen um Mensch und Fuchs zu schützen.
Sollte der Kontakt zu einem wildlebenden Fuchs bestehen, können spezielle Impfungen sicher nicht schaden (hierzu bitte einen Arzt befragen).
Das Robert-
elternlose / junge Füchse
Es kann vorkommen, das man junge Füchse ohne Ihre Eltern antrifft. "Roger Burrows" berichtet von Füchsinnen die sogar den Bau mit den Welpen verlassen und in einen anderen, dicht gelegenen, Bau umziehen um von dort aus die jungen Füchse zu versorgen.
Findet man also junge Füchse und hat den Verdacht das sie ohne Eltern sind, sollte der Fundort einige Zeit und aus Entfernung beobachtet werden. Vor und während der Beobachtung sollten die jungen Füchse nicht berührt werden.
Wer junge Füchse findet und nach Beobachtung weiterhin den Verdacht hat das die Eltern sich nicht mehr um die jungen Füchse kümmern, sollte sich bei einem Tierschutzverein oder einer Forstverwaltung beraten lassen was zu tun ist.
Zu frühes Handeln kann mehr Schaden anrichten als man möchte.
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Quellen:
Der Fuchs | Burrows/Matzen | BLV Jagdbiologie | 1972 | ISBN 3-