

Begegnungen
Ein Sammler trifft seinen Meister
Besuch des Reineke-
Von Kord Wopersnow
10.12.2009
Seit einigen Jahren bekam ich immer mal wieder einen Anruf von Herrn "von Fuchs" der mich fragte ob nicht mal vorbeikommen möchte um mir seine Sammlung an zu sehen und mich mit ihm aus zu tauschen. Immer war meine Antwort "GERNE" aber am Jahresende musste ich dann feststellen das ich es wieder einmal nicht "geschafft" habe.
Im späten November 2009 kam ein erneuter Anruf von Herrn von Fuchs und diesmal musste es anders werden!
Ich bat um ca. 14 Tage Planungszeit und regelte alles was man so regeln muss um von
Hamburg nach Giessen (bzw. Linden-
Ich begab mich am 10.12.2009 also auf den Weg zum Reineke-
Eine ganz spezielle Besonderheit findet sich auf dem Dach der Villa von Fuchs. Eine fuchsige Wetterfahne, von der es keine zweite gibt, gibt Auskunft über die Windrichtung.
Der freundliche Herr von Fuchs öffnete mir die Tür und bat mich ein zu treten. Nach
ein paar Schritten in das Haus fühlte ich mich wie im "Schloß Malepartus". An den
Wänden hingen Gemälde und Poster von und mit Füchsen und die "Kinder-
Kein Zweifel, Herr von Fuchs bietet jedem Fuchs-
In der Mitte des Raumes fing Herr von Fuchs an mir seine Porzellan-
Zwischendurch bot die Baronin des Hauses, Frau von Fuchs, eine kleine Stärkung an.
An der Tafel konnte ich dann auch viele Fragen zur Sammlung stellen. So erfuhr ich,
das Herr von Fuchs seine Begeisterung zum Fuchs in der Mitte der 1960er Jahre entdeckte
und sehr viel Arbeit und finanzielle Mittel in den Aufbau und Erhalt seiner Sammlung
investierte -
Danach ging es noch einmal in die Ausstellungsräume. In einem weiteren Raum zeigte
mir Herr von Fuchs seine Sammlung die sich um gedruckte Werke dreht. Kalender, Spielkarten,
Lernspiele für Kinder -
Aber HALT!
Wer Reineke sagt, sollte auch "von Fuchs" sagen, denn auch Herr von Fuchs kann auf
viele Publikationen und Medienberichte rund um ihn und seine Sammlung hinweisen.
Berichte in Magazinen und im TV kann er bieten -
Ich fand es bemerkenswert das Herr von Fuchs, durch seine Sammelleidenschaft, sich auch mit "Nebeninformationen" beschäftigt hat.
Ein dicker Ordner mit Stempeln der Keramikmeister, bietet Herrn von Fuchs die Grundlage seine z.B. Keramiksammlung zu datieren und zuzuordnen. Hier zeigt sich, das eine spezielle Sammelleidenschaft auch eine Erforderlichkeit mit sich bringt, sich mit anderen Spezialgebieten zu beschäftigen.
Am späten Abend mochte ich meinen "Meister" :-
Ich wurde herzlich verabschiedet und es war mir natürlich eine angenehme Pflicht die Sammlung, derer von Fuchs, mit einer bescheidenen Spende dankend zu versorgen.
Wer, wie ich, alles zum Fuchs sammelt sollte absolut und unbedingt mal nach Linden-
Ich sage danke für die vielen Informationen und die angenehme Gastfreundschaft die mir "Baronin" und "Baron" von Fuchs geboten haben. Und ich vermute das Herr von Goethe stolz wäre auf die Leistungen die in der "Villa von Fuchs" aufgebracht werden um ein Stück deutsche Kultur in die (auch digitale) Zukunft zu retten.
Schlauer Fuchs und wilde Sau
Besuch der Wildtierauffangstation in Fiel
Von: Ela
13.06.2009
Kleine Knopfaugen schauen neugierig in die Welt. Das flauschige, braune Gesicht lässt sich gerne von den Besuchern streicheln. Die Stupsnase erschnuppert die verschiedensten Gemüter. Meines wird heute nur am Rande wahrgenommen, denn längst steht mein Begleiter im Bann des kleinen Jägers, der sich gerne von Geflügel ernährt. Fuchs Cleo ist einer von vielen Bewohnern in der Auffangstation für Wildtiere in Fiel, Nahe Heide im Kreis Dithmarschen. Zunächst wussten wir nicht, ob wir willkommen sind. Doch trotz des gerade anliegenden Trubels führte uns Herr Fußbahn durch die Behausungen "seiner" Findelkinder. "Ich habe mich von klein auf schon um Tiere gekümmert, ich kann nichts anderes", bekundet der gelernte Tierpfleger. Die Meisten werden wegen Verletzungen hergebracht oder weil sie sich versehentlich zu nahe an die Zivilisation getraut haben. Wir sehen in den Gehegen alles, was sich in der freien Natur nur selten zeigt: Strauße, Seevögel, Waschbären, Wildschweine und Cleos Artgenossen. "Wir haben sogar zu uns gebrachte Fuchsjunge zur Zeit", sagt der Tierpapa stolz, der eigentlich noch ein Hühnchen mit den intelligenten 4 Pfötern zu rupfen hat. "Gestern sind uns die Füchse aus dem Gehege abgehauen, wir haben sie glücklicherweise alle wieder, vor allem unseren Silberfuchs." Ein schwarzer, dunkler Schatten huscht durch den Käfig. Er scheint müde, von der Reise durchs Dorf sichtlich erschöpft. "Er ist an mehreren Stellen eingebrochen und hat Geflügel gerissen.", erzählt Fußbahn mit sichtlichen Sorgenfalten auf der Stirn. Mein Begleiter ist neugierig: "Sind Sie denn von den Dorfbewohnern akzeptiert?", möchte er wissen, woraufhin Fußbahn nur antwortet, er läge ja am Rande des Dorfes, umringt von Kühen und auch Bullen. Wenn es mal lauter werde, seien die Bürger von Fiel dies von den Bullen gewohnt. So richtig glücklich scheint er allerdings nicht.
Wir sind es, jedenfalls für diesen Moment. Mein Mitbesucher streichelt Cleo sanft über die Ohren und hört nur noch ganz nebenbei zu, was Herr Fußbahn erzählt. Als großer Fuchsfan ist es für ihn ein besonderer Moment, so einem Tier gegenüber zu stehen und in die Augen zu schauen. Augen, die voller Vertrauen sind gegenüber dem Menschen. Nicht alle Tiere in der Auffangstation sind so zutraulich. "Dieser Artgenosse von Cleo beißt jeden, der zu nah an den Käfig kommt, nur mich akzeptiert er.", warnt Fußbahn und krault dem abseits liegenden Rotfuchs zwischen den Ohren. Er strahlt sichtliche Freude aus, dass er eine so gute Beziehung zu den eigentlich wilden Tieren hat. Alle werden irgendwann aber wieder in die Freiheit entlassen, denn das ist ihr eigentliches zu Hause. "Wir fangen sie nur auf und geben ihnen die Möglichkeit, sich zu erholen."
Für Herrn Fußbahn, der von seiner Frau und seinen 4 Kindern tatkräftig unterstützt
wird, ist es nicht leicht, alles am Laufen zu halten. Bedauernd gibt er zu "ich lebe
von Harz IV, einen gut bezahlten Job bekomme ich hier nicht, und dann hätte ich auch
keine Zeit mehr für die Auffangstation." Auf meine Nachfrage, ob es denn keine Hilfen
neben den von Privatleuten gemachten Spenden gäbe, sagt er nur traurig: "In Schleswig-
Von Mensch zu Mensch ... zu Tier: Wildtierhilfe Fiel e.V.
Von: Kord Wopersnow
13.06.2009
"Da müssen wir mal hin!" schrieb mir eine Freundin per Mail und meinte damit die Tierauffangstation von Familie Fußbahn. Ich selbst hatte schon auf Pro7 und im NDR von der Wildtierhilfe Fiel erfahren und war natürlich begeistert von der Idee dort hin zu fahren.
An einem Samstag trafen wir uns und machten uns von Hamburg aus auf den Weg nach
Nordhastedt bzw. Fiel. Kurz vor unserem Ziel machten wir halt in einem Cafe und nutzen
die Gelegenheit nochmal an zu rufen und zu fragen ob wir vorbei kommen können. "Mein
Vater ist gerade nicht da, bitte rufen sie später nochmal an". So wollten wir es
machen, fuhren aber nach einer kleinen Stärkung im Cafe schon mal nach Fiel. Zum
Glück fand sich gleich Gegenüber des Hauses der Wildtierhilfe Fiel eine kleine Parkgelegenheit
und wir entschieden uns dafür einfach mal zu klingeln. Frau Fußbahn öffnete die Tür
und sagte uns das es heute eigentlich ungünstig ist für einen Besuch, da einige Tiere
weggelaufen sind. Trotz der Stresssituation bat uns Frau Fußbahn etwas zu warten
und versprach uns eine Gelegenheit zu geben die Tiere zu sehen -
Während wir warteten kam Herr Fußbahn mit dem Auto vorgefahren und sagte uns nochmal
das wir einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt haben, mit einem feundlichen Lächeln
sagte er jedoch "Jetzt sind sie schon mal hier, dann nehm ich mir auch etwas Zeit"
-
Wir wurden hinter das Haus geführt und konnten dort einen Blick auf die dortigen Tiere werfen. Es tummelten sich dort Kormorane, Marderhunde, verschiedene Gänse, Wolfshunde und und und. Sehr spannend! Wir erfuhren wie die Tiere zur Wildtierhilfe Fiel gekommen sind und das sie, nach Möglichkeit, auch wieder in die Natur gebracht werden sollen. "Leider sind unsere Füchse heute weggelaufen", sagte Herr Fußbahn, was ich etwas schade fand aber es waren genug andere Tiere da die man bestaunen konnte und ich konnte mich mit Herrn Fußbahn auch über andere Dinge unterhalten die mit seiner Arbeit und seinem Leben zusammenhängen. Es war ein sehr interessantes und offenes Gespräch, Tiere machen ihre Menschen wohl doch etwas lockerer.
Zu meiner Überraschung kamen wir dann an einen Käfig mit einem kleinem Silberfuchswelpen. In diesem Moment setzte sich mein Gehirn zur Ruhe und mein Herz übernahm das Denken. Herr Fußbahn nahm den kleinen Racker auf den Schoß und zeigte ihn mir.
Ich hielt dem kleinen Fuchs meine Hände zum Beschnüffeln hin und wartete bis die
Zurückhaltung gewichen war um den kleinen Fuchs zu streicheln, herrlich. Der kleine
Fuchs fing sogar an an meinen Fingern zu knabbern und zu lecken. Diese Nähe, zu einer
Tierart die ich sehr mag, war ein schönes Gefühl. Wir gingen weiter zu einem anderen
Käfig wo sich einen Silberfuchs und vier Rotfüchse (ein Erwachsener und drei Jungfüchse)
tummelten. Offensichtlich wollte Herr Fußbahn zu Beginn unseres Besuches etwas Spannung
aufbauen :-
Während ich den Fuchs so streichelte konnte ich noch einige Fragen an Herrn Fußbahn stellen. So erfuhr ich, das er die Tiere an einem besonderen Ort auswildert, damit die Nachbarschaft nicht von den Tieren "belästigt" wird. Die Füchse die weggelaufen waren haben sich wohl in das Dorf Fiel begeben und dort für einiges Aufsehen gesorgt und so manches Geflügel hatte wohl etwas unangenehmere Erfahrungen mit den, doch sehr zahmen, Füchsen gemacht. Daher hielt sich die Begeisterung der Nachbarschaft wohl eher in Grenzen. Allerdings wunderte mich das schon ein wenig, denn Fiel ist ein kleines Dorf umgeben von Natur. Ich dachte, wer hier wohnt will auch den Kontakt zur Natur haben. Aber allgemein gibt es keine Probleme in Fiel und die Wildtierhilfe wird nicht als unangenehm empfunden. Zumal sich Herr Fußbahn auch um die Schadensbegrenzung des Tages bemüht.
MÜHE! Ein Stichwort das man mit dem Wort RESPEKT ergänzen sollte, denn die Familie Fußbahn übernimmt mit Ihrer Arbeit viel Verantwortung und erbringt eine Leistung die sicherlich auch anstrengend ist. Eine bewundernswerte Arbeit die Mensch und Tier zusammenführt und für das Dorf Fiel eine touristische Attraktion bietet die gefördert werden sollte. Kein kommerzieller Tierpark kann bieten was man in Fiel bei der Wildtierhilfe erleben kann.
Nach einer kleinen Spende verließen meine Begleiterein und ich den gastfreundlichen Ort und beschlossen auf der Rückfahrt "Wir kommen wieder, ganz bestimmt!".
Ich möchte nochmals danke sagen für einen ganz besonderen Nachmittag!
Die 1001 Füchse aus Novosibirsk
Von: Kord Wopersnow
31.08.2008
Am 31.07.2008 wurde ich am Museum der Sonne in Novosibirsk von Herrn Iwajkin, seiner Tochter und einer Kollegin abgeholt.
Da ich der russischen Sprache nicht mächtig bin und die Füchse etwas außerhalb wohnen war ich sehr dankbar für die Abholung.
Die Führung durch die Silberfuchszucht wurde, in englischer Sprache, und sehr informativ von der uns begleitenden Biologin durchgeführt. Da wo meine Englischkenntnisse aufhörten konnte mir die Tochter von Herrn Iwajkin weiterhelfen, da sie sehr gutes Deutsch spricht.
Wir gingen vorbei an der Nerzzucht und kurz vor einem Tor roch man auch schon die Füchse. Der Geruch war nicht unangenehm aber, wie üblich, im ersten Moment etwas stechend.
Tausendundeins Füchse und ich mittendrin -
Ich hatte mir die Farm zwar irgendwie etwas anders vorgestellt, wenn man aber von mehreren wachen und interessierten Fuchsaugen angeschaut wird hat das Denken erst mal Sendepause.
"Der Fuchs dahinten" staunte mich ganz besonders an weshalb ich zu ihm hin ging und zurück staunte.
Da staun... ähm ... standen wir beide nun und ich hielt ihm meine Handflächen zum beschnuppern hin. Der Fuchs wurde darauf hin etwas unruhig und deshalb entfernte ich mich wieder von ihm.
"Tausendundeins"?
Tatsächlich sind es ungefähr 1000 Silberfüchse und dazwischen schaute mich EIN einziger Rotfuchs an.
Das fand ich schon lustig.
Ich bekam viele Gelegenheiten die Füchse nicht nur an zu sehen sondern auch mal zu streicheln und hatte den Eindruck das die Silberfüchse ein sehr weiches Fell haben. Die Füchse machten auf mich auch einen wachen und gesunden Eindruck. Die Silberfüchse die sehr zahm waren schnüffelten an dem "neuen Menschen" ohne Angst zu zeigen. Andere hielten sich jedoch etwas zurück.
Einer der Füchse sprang bei meinem Besuch auch aus seinen Käfig und rannte ein wenig herum. Weiter als ca. zehn Meter lief er jedoch nicht. Er reagierte sogar auf Rufe und rannte auch mal zwischen unseren Beinen hindurch. Von Weglaufen keine Spur, man hatte eher den Eindruck als das dieser Fuchs einen kleinen Ausflug machte.
Als wir bei einer Gruppe von Silberfüchsen ankamen klapperten diese mit Ihren Futternäpfen. Offensichtlich hatten sie Hunger. Mit einem kräftigen Schlag aus dem Futterkarren wurden sie dann versorgt und ich nutzte die Gelegenheit bei einem Fuchs am Futternapf zu schnüffeln. Das Futter roch eigentlich nach nichts und wenn es etwas weniger flüssig gewesen wäre hätte man es so auch in Hundefutterdosen finden können.
Die Silberfüchse in Novosibirsk haben recht einfallsreiche Namen. "Panda" und "Sängerin" waren zwei dieser Namen auf die mich die Tochter von Herrn Iwajkin aufmerksam machte.
Nach fast zwei Stunden gingen mir die Fragen aus und viele Informationen schwirrten mir im Kopf herum. Zu dem Bemerkenswerten Erlebnis mit den Silberfüchsen kam noch ein kleiner Bonus hinzu.
Mir wurde angeboten noch einen kurzen Blick auf das sehr ähnliche Experiment mit den Nerzen zu werfen und das Angebot nahm ich gerne an.
Der Biologe bei den Nerzen holte, mit etwas kräftiger Hand, einen Nerz aus seinen Käfig und zeigte mir das dieser noch zu einer Generation gehörte die gegenüber dem Menschen noch nicht zahm war. Entsprechend verärgert reagierte dieser Nerz dann auch als er mir gezeigt wurde. Obwohl die Nerze erst 15 Generationen in diesem Experiment erreichen gab es aber auch schon zahme Nerze, die sehr interessiert herumschnüffelten wenn Menschen ihnen näher kamen.
Da das Silberfuchs-
Leider habe ich mir vor Ort keine Notizen gemacht und war viel zu zurückhaltend mit
Foto-
Sehr gut war und ich möchte sagen ein ERLEBNIS war: der Besuch bei dem Silberfuchsexperiment.
Aber natürlich waren auch die Nerze ganz knuddelig :-
Das ich so viele Eindrücke gewinnen konnte verdanke ich sicherlich der offenen Art meiner russischen Gastgeber und bin dankbar für die sehr zuvorkommende Gastfreundschaft und für die vielen Informationen die ich erhalten habe.
Mehr über die Hintergründe des Silberfuchsexperiments folgt an anderer Stelle dieser Seite.
Erlebnisse mit den Schlauen.
Eingesandt von: Felix Egli
Auch wir haben so unsere Erlebnisse mit den Schlauen.
Seit einigen Jahren verbringen wir den Urlaub in Dänemark, genau in Saltum. Das liegt im Norden Jütlands zwischen Blokhus und Lökken.
Nur einmal hatten wir keinen Besuch eines Fuchses. Normal sind 2-
Obwohl die Gäste so alle 1-
Eigentlich war das ja nicht mehr zu übertreffen. Denkste!
Schon ein Jahr danach entdeckte ich an der Terrasse zwei Ohren und ich traute meinen Augen nicht, als er auf das Geländer sprang und mich einfach nur fixierte. Wenn ich mich jetzt bewege oder gar meiner Frau rufe, ging es mir durch den Kopf, ja dann isser weg. Doch nichts dergleichen. Ich rief sie, und sie guckte nur kurz und rannte in die Küche. Danach konnte sie ihn einfach so füttern.
18 Tage kam er dann täglich 2 bis 3x. Kein Hund könnte sich besser benehmen als Chipsy (so nannten wir ihn) Er saß vor der Tür, gähnte und beobachtete uns. Dann brachten wir was zum essen. Doch eines Abends, die Türe stand offen und wir glotzten in die Kiste, da stand er einfach im Wohnraum und gähnte wieder. Bis meine Frau jeweils was geholt hatte, inspizierte er die Polstergruppe, den Fernseher und meine Schuhe. Er nahm sich nie selber etwas, obwohl er dies hätte tun können.
Ich könnte noch viele Episoden aufschreiben, nur eines kannst Du Dir ja denken. Der Abschied ist uns noch nie so schwer gemacht worden. Leider sind die Fotos nicht allzu gut geworden, ich fotografierte erst am letzten Tag, weil ich seine Reaktion nicht einschätzen konnte. Aber auch dies hat dem Chipsy nicht mal ein Augenzwinkern entlockt.
Die Dresdener Straße in Linden-
Links zu sehen, die "Villa von Fuchs" -
(Foto: Kord Wopersnow)
Schon die Gartenpforte empfing mich fuchsig :-